Hufrehe bei Pferden

 

Anders als bei der Huflederhautentzündung wird die Hufrehe bei Pferden nicht durch Infektionserreger ausgelöst. Die Entzündung der Huflederhaut ist eitrig, findet direkt am Huf statt und hat keinerlei Auswirkung auf die Konstitution des Tieres. Anders ist es bei der Hufrehe bei Pferden. Die nicht eitrige Hufrehe bei Pferden greift den gesamten Organismus des Pferdes an und ist deshalb so gefährlich.

Schmerzen im Huf zu Beginn der Erkrankung lassen oftmals eine konkrete Unterscheidung zwischen einer Huflederhautentzündung und einer Hufrehe bei Pferden nicht zu, eine Abgrenzung ist schwierig. Jedoch unter Beachtung der Vorgeschichte des Tieres wird schnell klar, ob es sich um eine Hufrehe bei Pferden handelt.

Die Hufrehe bei Pferden ist eine nicht eitrige Erkrankung des gesamten Organismus des Tieres. Die Auswirkung dieser Erkrankung wird erkennbar an den Hufen. Die Hufrehe bei Pferden ist deshalb so gefährlich, da der gesamte Organismus, alle Organe und Organsysteme sowie alle Funktionen des Tieres beeinträchtigt werden. Die Hufrehe bei Pferden ist extrem schmerzhaft und führt gelegentlich sogar zum Tod des Tieres. Erste Beobachtungen der Hufrehe bei Pferden zeichnen sich ab durch einen hemmenden Gang, wärmeren Hufen oder einer Unwilligkeit beim Bewegen des Pferdes. Typisch sind auch eine Entlastungshaltung des Hufes bis hin zur völligen Verweigerung.

So unterschiedlich die Formen der Hufrehe bei Pferden sind, so unterschiedlich sind auch die Ursachen der Hufrehe bei Pferden:

  • Die Hufrehe bei Pferden tritt unabhängig von der Jahreszeit auf.
  • Es können ebenso viele dicke Ponys an Hufrehe erkranken, wie Pferde im normalen Futterzustand sowie magere und dünne Pferde.
  • Es können Pferde sämtlicher Rassen und Altersgruppen an Hufrehe erkranken, die berühmte Ausnahme bilden Jungtiere bis zum Alter von drei Jahren.
  • Es können Pferde an Hufrehe erkranken, die keinen Weidegang genießen und keinerlei frisches Gras gefüttert bekommen.
  • Es können Pferde an Hufrehe erkranken, die ausschließlich mit Heu und Stroh gefüttert werden.
  • Es können Pferde an Hufrehe erkranken, deren Haltung und Fütterung im Wechsel zwischen Stall und Weide erfolgt.

Grundsätzlich gilt, die Hufrehe bei Pferden ist als Gesamtheit zu betrachten. Alle Rassen und Altersgruppen bei unterschiedlichster Futterreichung und Haltungsart können an Hufrehe erkranken. In den meisten Fällen spielen mehrere Faktoren bei der Hufrehe bei Pferden eine entscheidende Rolle. Weder zu viel oder zu wenig Zucker, Stärke, Proteine, Energie oder anderer Nährstoffe sind allein die Auslöser für eine Hufrehe bei Pferden. Die wahren Gründe für eine Hufrehe bei Pferden sind noch immer nicht klar bewiesen. Betrachtet man die Hufrehe bei Pferden etwas tiefer, entsteht sie in aller Regel durch die Aufnahme von Giften. Gifte wiederum nimmt Pferd auf durch zu viel Proteine, Stärke, verschiedene Zuckerarten, Giftpflanzen, Pestiziden oder aber auch durch Medikamente. Diese Toxine gelangen durch die durchlässige Darmschleimhaut in die Blutbahn der Tiere. Der Organismus wird überschwemmt mit Giften; das Alles findet seinen Niederschlag in der Hufrehe bei Pferden.

Was genau bei der Nahrungsaufnahme die Ursache für das Auslösen der Hufrehe bei Pferden am Ende war, die verschiedenen Arten der Hufrehe bei Pferden, wie Belastungs-, Futter-, Geburts- oder Vergiftungsrehe werden in der Regel gleich behandelt.

Ein Pferd, dessen Hufrehe erfolgreich behandelt wurde, läuft sein Leben lang Gefahr, wieder an einer Hufrehe zu erkranken. Wird jedoch sofort nach der Genesung auf die Ernährung genommen direkten Einfluss, wird diese Gefahr minimiert, denn die Fütterung hat eine essentielle Bedeutung während und nach einer Hufrehe bei Pferden. Eine richtige Fütterung wirkt vorbeugend und macht die Tiere unempfindlicher.

Jeder Pferdefreund trägt Verantwortung für sein Tier. Beobachten Sie mögliche Veränderungen im Bewegungsablauf oder stellen Sie weitere Symptome fest, sprechen Sie im Einzelfall immer mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens. Er kennt sich mit der Hufrehe bei Pferden sehr gut aus und hat oftmals langjährige Erfahrungen mit Pferden, Ponys und auch Eseln.

Letzte Suchergebnisse

  • hufrehe beim pferd
  • hufrehe haltung