Reiten als Hobby oder Sport

 

Reiten als beliebtes Hobby

Das sind Bibi und Tina, Auf Amadeus und Sabrina, Sie jagen im Wind, sie reiten geschwind – so schallte doch aus vielen Kinderzimmern. Vor allem da wo Töchter zu Hause sind. Doch nicht erst seit dem beliebten Hörspiel und Zeichentrickserie der beiden Freundinnen „Bibi und Tina“ ist das Reiten bei Kindern beliebter den je. Diese beliebte Freizeitaktivität gibt es eigentlich schon sehr lange. Doch wir wollen hier nicht abschweifen in die Geschichte seit wann der Mensch das Tier Pferd domestiziert hat, schließlich liegen hier die Wurzeln weit über 5500 Jahre zurück. Wir wollen heute das Hauptaugenmerk auf die heutige Gesellschaft legen. In dem das Thema Pferd einen andern bis sehr besonderen Stellen wert einnimmt.

Den Spruch früh übt sich kennt eigentlich jeder. Und so wie im Hörspiel der zuvor beliebten Figuren hat das natürlich seine Daseins Berechtigung. Doch viele Eltern sind skeptisch, was dieses Hobby mit sich bringt oder sogar mitbringen kann. Das erste Argument ist sicherlich das, dass Hobby Pferd sehr Kostenintensiv ist. Oder gar der Umgang mit solch einem großen Tiere gefährlich ist. Doch dieses Unbehagen kommt meist durch Falsch Informationen oder absolute Unwissenheit. Wir wollen versuchen hie ein wenig Licht ins dunkle zu bringen. Klar wo Licht ist, dort ist auch Schatten. Doch ganz so schwarz malen wollen wir die Sachen nun auch nicht.

Betrachten wir es also von der Seite der Eltern denen der Wunsch des Reitens entgegen gebracht wird. Wann kann oder darf beispielsweise also ein Kind anfangen zu reite? Wir werfen hier mal das Alter 3-4 Jahre in die Schale. Oje, werden einige Eltern nun vielleicht anmerken mein Kind ist doch viel zu klein für so ein großes Tier. Nun schauen sie über den Tellerrand denn schließlich gibt es auch Ponys und die sind Rassen bedingt in verschieden Statur und Größe (Stockmaß genannt) auch noch unterschiedlich.

Fahrradhelm oder Reithelm?

Sie müssen das Kind auch zu Anfang nicht sofort komplett ausstaffieren. Suchen sie sich zunächst einmal in der Umgebung einen Pferdehof oder Gestüt die Ponyreiten anbietet und freunden sich erst mal mit der neuen Situation an. Natürlich auch um zu sehen ob das Kind überhaupt wirklich Lust hat mit dem Pferd umzugehen. Den schließlich nur Stiefel an, Helm auf, und Sattel aufs Pferd so einfach
ist es eben nicht! So was gibt’s nur im Hörspiel und Film.

Das Kind wird schnell merken das reiten viel mehr ist als nur Trab und Galopp und über irgendwelchen grünen Hügel und Wälder reiten. Denn vor dem Vergnügen steht meist Arbeit und im nachhinein auch. Doch auf einem gut geführten Pferdehof dürften Sie sich sicher sein das das Kind auf eine spielerischer Art und Weise mit weiteren gleichalteigen an das Pferd und dem Umgang mit ihm heran
geführt wird.

Doch nun kommt irgendwann nach dem Putzen und kennenlernen usw. natürlich irgendwann der Zeitpunkt das man auf das Pferd sitzt. Jetzt wird richtig teuer? Wir behaupten nicht wirklich. Je nach Standort des Hofes oder Gestüt wird die Reitstunde rund 10 Euro kosten. Einen Helm und feste Schuhe die die Knöchel schützen sind hier schon ein muss. Leihen sie sich vorerst einen Reithelm. Die können dem Kopf des Kindes angepasst werden wie ein Fahrradhelm. Doch vermeiden sie bitte dem Kind einen Fahrradhelm auf zu setzten. Die Reithelme bieten einen andern und besseren Schutz. Die können auch meist günstig und gut erhalten gebraucht gekauft werden. Oftmals auf Pferdemärkte, oder eBay oder selbst auf dem Hof viele haben ein schwarzes Brett an dem zu klein geworden Reitsachen für kleines Geld veräußert werden.

Sind diese Hürden mal überwunden dürfe das Buget fürs erste in der Haushaltskasse nicht großartig geschrumpft sein. Richtig los geht´s natürlich bei dem wusch nach dem eigenen Pony und dem eigenen Pferd. Wir möchte hier jetzt keine Angst verbreiten doch hier gibt es auch Lösungen die nicht gleich die komplette Haushaltskasse sprengen oder Sie Haus und Hof verkaufen müssen.

Wenn das Hobby Reiten und wirklich fester Bestandteil im leben der Familie geworden ist. So wie manch anderes Hobby der sportlichen Natur beispielsweise: Fußball, Eishockey oder ähnliches. Dann ist die überlegen oder dem Wunsch nach einen eigenen Vierfüßigen freund nicht das schlechteste. Doch bevor sie sehr viel Geld ausgeben überlegen sie sich zunächst auch altersbedingt für das Kind was sie, sprich es möchte. Denn durch schulische Aktivitäten, Studium, der erste freund/in kann das Hobby Pferd schon mal schnell aufs Abstellgleis geraten. Darum bevor sie das eine Tier antun überlegen sie sich doch eine Reitbeteiligung zu nehmen. Das gilt auch für Erwachsene Reitanfänger.

Weiter sollte überlegt werden in welche Richtung geht die Freizeit Aktivität mit dem Pferd. Bleibt es bei einem Freizeitpferd oder geht es in Richtung Sport. Oder welchen Stil möchte geritten werden?. Ob nun western oder eher klassisch englisch reiten. Beides hat seine Daseins Berechtigung. Jedoch wird sich das im laufe der Jahre sicherlich herauskristallisieren. Auch hier wird man dann eher dazu neigen eine Pferd für sich selbst zu kaufen, wenn es in den wettbewerblichen Bereich geht. Ob nun Springreiten, Dressur oder auch andere Arten der Sportlichen Betätigung zu Pferde. Das alles bring natürlich weitere kosten mit sich. Die wir allerdings gerne mal ein einem anderen Artikel aufgreifen werden.

Wichtig ist zu verstehen, dass das Hobby Pferd nicht gefährlich sondern wirklich förderlich sein kann. Ob nun für Kinder oder auch für Erwachsene. Denn mit einem solchen Tier trainieren man neben der Geschicklichkeit auch das eigene Gleichgewichtsgefühl. Weiter bedeutet reiten auch Verantwortung übernehmen und das eigene Einfühlungsvermögen wird ebenfalls gefördert. Weiter fördert natürlich der frühe Einstieg in das Hobby Reiten auch die soziale Kompetenzen eines Jungen Menschen in de Kommunikation untereinander in der Stallgemeinschaft.

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